Lake Powell, Bryce Canyon und Zion National Park

27 05 2011

Bevor wir unseren nächsten Canyon anvisierten, fuhren wir noch zum Lake Powell, einem Stausee, der rund 350 km nordöstlich von Las Vegas im Grenzgebiet von Utah und Arizona lag.
Er entstand Mitte der 1960er Jahre durch Aufstauung des Colorado Rivers und Bau des Glen Canyon-Staudamms (Heute ist der See der zweitgrößte Stausee der Vereinigten Staaten. Bei maximaler Stauhöhe hat er eine Länge von rund 300 km, ist am Damm 171 m tief und bedeckt eine Fläche von 653 km², auf Seespiegelhöhe 1127m).

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Es war ein fast unwirkliches, aber durchaus tolles Gefühl mitten in der Wüste ein etwas erfrischendes Bad zu nehmen, aber wir waren tapfer und ließen uns von den kühlen Wassertemperaturen nicht abschrecken :-)

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Im Südwesten Utahs besuchten wir den Bryce Canyon Nationalpark – wir waren ja nun mitten im Land der Canyons. Die Besonderheit dieses Naturschauspiels bestand darin, dass der Canyon aus farbigen Felspyramiden, den sogenannten Hoodoos, bestand, welche bis zu 60 Meter hoch waren.

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Der Bryce-Canyon-Nationalpark befand sich in einer Höhe von 2400 bis 2700 Metern und lag damit wesentlich höher als der nahe gelegene Zion-Nationalpark oder der schon besichtigte Grand Canyon Nationalpark. Die Temperaturen waren dementsprechend frisch. Auf dieser Höhe fanden wir auch noch einige Schneereste, da es pro Jahr bis zu 200 Frosttage gibt.

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Es war immer wieder schön anzusehen wie facettenreich sich der Nationalpark präsentierte und welche Bilder sich unserem Auge boten. Doch nach einiger Zeit waren wir uns nicht mehr ganz so einig darüber, an welchem Aussichtspunkt wir noch stehenbleiben sollten. Jemand wollte unbedingt an jeder Station Halt machen und jemand anderer war schon etwas an Ausblicken gesättigt. Wer von uns zweien davon welche Rolle innehatte überlassen wir der Einschätzung unserer geneigten Leserschaft :-)

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Am darauffolgenden Tag fuhren wir zum Zion Nationalpark, welcher sich im Südwesten Utahs an der Grenze zu Arizona befand. Er hatte eine Fläche von 579 km² und lag zwischen 1128m und 2660m Höhe. Innerhalb des Parks befand sich eine schluchtenreiche Landschaft mit zahlreichen Canyons, von denen der Zion Canyon der bekannteste war. Die Canyons waren aus 170 Millionen Jahre altem braunen bis orangeroten Sandstein entstanden.

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Aufgrund der doch schon heißen Temperaturen (im Sommer bis 40 °C) einigten wir uns – zum Glück für Claudia – nach einer kurzen Wanderung zu einem Aussichtspunkt (Dauer ca. 45 Minuten) auf eine Fahrt mit dem Shuttlebus durch den Park mit einigen Stopps zum Fotografieren :-)

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Es waren wirklich 3 wunderschöne und faszinierende Tage in den verschiedenen National Parks, die uns eine ganz neue Sichtweise über Amerika ermöglicht haben, da wir auf solche fantastischen Naturschauspiele nicht wirklich vorbereitet waren.

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